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Häufig gestellte Fragen LVDT

Fragen und Antworten

Sie können selbst das Kabel zwischen Sensor und Elektronik installieren und eine Länge von bis zu 100 m ist möglich. Falls Sie einen mit kurzem Kabel kalibrierten Sensor haben und dieses verlängern, kann sich das Signal (Nullpunkt und Verstärkung) verschieben und muss neu eingestellt werden. Bei der Kabelwahl ist auf ein niederohmiges Kabel zu achten. Empfohlener Querschnitt >0,24m².

Dieser Wert ist sensorabhängig. Einfluss hat der Messbereich und der mechanische Aufbau des Sensors. Ein ungelagerter, sich frei bewegender Stößel (keine Reibung!) hat eine bessere Wiederholgenauigkeit als ein Federtaster, bei dem der Stößel in einem Gleitlager läuft. Als Faustregel können Sie mit einem Zehntel der Linearität rechnen.

Die verschiedenen Tastköpfe haben keinen Einfluss auf die Messung, solange Sie auf "hartes" Material messen. Würde man mit einer sehr dünnen Messspitze auf ein weiches Objekt messen, drückt sich die Spitze in die Oberfläche ein. Eine tellerförmige Tastspitze wäre hier die bessere Wahl. Darauf sollte bei der Planung geachtet werden. In 98% aller Fälle ist jedoch die Standard-Tastspitze gut geeignet. Daneben gibt es noch Tastspitzen aus Hartmetall sowie mit Keramik- oder Rubinkugel. Je nach Material des Messobjektes eignet sich das eine oder andere etwas besser. Rubin und Aluminium beispielsweise besitzen gegenseitige Anziehungskräfte, so dass Aluminiumpartikel an der Rubinkugel anhaften können ("adhesive wear"). In diesem Fall wäre ein anderes Material für die Tastspitze vorzuziehen. Jede Tastspitze lässt sich bei Verschleiß leicht auswechseln.

Wir stellen viele Sonderbauformen her, die nicht alle im Internet veröffentlicht sind. Wir haben bereits Geräte mit 1000 bar und 230°C produziert. Diese entstehen dann immer im Rahmen von Sonderprojekten, die wir für unsere Kunden umsetzen. Technologisch ist es für uns kein Problem.

Schnelle Messkarten besitzen eine extrem geringe Integrationszeit. D. h. sie nimmt sich jede Sekunde nur einen einzigen Wert in einem sehr kleinen Zeitfenster. Durch das analoge Rauschen kann der gemessene Wert nun an der oberen oder unteren Rauschbandgrenze liegen. Abhilfe: Messkarte mit voller Samplingrate von 10 kHz laufen lassen und eine Mittelwertbildung aller Werte innerhalb einer Sekunde (hier 10.000) bilden und ausgeben.

Die IMCA besitzt Dualausgang, d. h. es werden beide Signale an verschiedenen Schraubklemmen (10V Pin12, 420A Pin13) herausgeführt und diese können simultan genutzt werden. Es wird bei Auslieferung aber nur ein Signal kalibriert (im Kalibrierschein vermerkt).

Das Kabel darf gekürzt werden, jedoch ist zu beachten, dass sich eine Signalverschiebung ergeben kann, d. h. Nullpunkt und Verstärkung müssen geprüft und gegebenenfalls nachjustiert werden. Der gleiche Effekt ergibt sich bei einer Kabelverlängerung.

Der Stößel kann verdreht werden, jedoch können sich geringe Abweichungen hinsichtlich der Reproduzierbarkeit ergeben. Aus diesem Grund sind beim Federtaster die Stößel bis 10 mm  Messbereich verdrehgesichert.

Grundsätzlich sind LVDT für langsamere Bewegungsfrequenzen < 100 Hz bzw. bei Federtaster z. B. 1 mm Hub etwa 50 Hz. Die Elektronik hat einen 300 Hz Filter (Eckfrequenz). Für hohe Frequenzen sind Wirbelstromsensoren besser geeignet.

 

Nein, generell sind die Sensoren nicht ultrahochvakuumtauglich. Wir können aber bestimmte Sensoren entsprechend ausführen. Dazu kommen bestimmte anorganische Vergussmassen auf Silikatbasis zum Einsatz. Ebenfalls muss das Anschlusskabel entsprechend spezifiziert werden. Ein solches Gerät kann von eddylab als kundenspezifische Variante angeboten werden.

Die absolute Genauigkeit unterliegt verschiedenen Einflüssen. Die Linearitätsabweichung, die Wiederholgenauigkeit sowie Temperatureinflüsse ergeben in Summe die Genauigkeit.

Ja, das kann problemlos gemacht werden. Bei 4-Leiter-Technik gibt es eine Versorgung (Plus +) und die Masse (GND). Der Ausgang hat eine Signalleitung (z.B. Sig +) sowie eine eigene Masse (Sig-GND), somit insgesamt 4 Leitungen. Es können aber immer die beiden Massen GND und Sig-GND verbunden werden. Die galvanische Trennung ist damit jedoch aufgehoben.

Nein, unsere LVDT´s haben keine ATEX Zulassung.

Die Elektronik ist Bestandteil der gesamten Messkette. Wird sie bzw. ein Glied der Messkette ausgetauscht, ist die Kalibrierung nicht mehr gültig. Bei Tausch der Elektronik muss eine Neujustierung vorgenommen werden. Hierbei wird über Offset- und Verstärkungspotentiometer der Elektronik ein Feinabgleich gemacht. Der Stößel des Sensors muss sich dazu in den beiden Endlagen (MB Anfang und Ende) befinden. Bei kleinen Messbereichen sollte dies über Endmaße eingestellt werden. Bei großen Messbereichen erfüllt meistens auch ein Messschieber diesen Zweck. Den Feinabgleich kann der Kunde selbst durchführen, am besten laut Anleitung im Datenblatt der jeweiligen Elektronik. Alternativ bieten wir natürlich eine Neukalibrierung an. Bei Nachbestellung einer Elektronik müssen wir wissen, für welchen Sensor (Seriennummer) bzw. Sensortyp die Elektronik gedacht ist, damit wir die Voreinstellung der Elektronik entsprechend ausführen können.

Die Steckverbindung M12-Einbausteckverbinder (sensorseitig) und M12-Kabeldose (kabelseitig) ist nur bis zur Schutzklasse IP67 spezifiziert. Eine dauerhaft “wasserdichte” Verbindung ist hier nicht möglich. Deshalb ist bei der Option IP68 zwingend ein Kabelausgang notwendig.

Der Stößel ist Bestandteil der gesamten Messkette. Wird er bzw. ein Glied der Messkette ausgetauscht, ist die Kalibrierung nicht mehr gültig. Bei Tausch des Stößels muss eine Neujustierung der Elektronik vorgenommen werden. Hierbei wird über Offset- und Verstärkungspotentiometer der Elektronik ein Feinabgleich gemacht. Der Stößel muss sich dazu in den beiden Endlagen (MB Anfang und Ende) befinden. Bei kleinen Messbereichen sollte dies über Endmaße eingestellt werden. Bei großen Messbereichen erfüllt meistens auch ein Messschieber diesen Zweck. Den Feinabgleich kann der Kunde selbst durchführen, am besten laut Anleitung im Datenblatt der jeweiligen Elektronik. Alternativ bieten wir natürlich eine Neukalibrierung an. Wird kein Abgleich durchgeführt, ist mit einer Abweichung des Ausgangssignals von ca. ± 2...4 % zu rechnen (keine Gewähr).

 
 

Nein. Falls Sie einen Sensor mit Externelektronik erworben haben, bekommen Sie ein fertig kalibriertes Messsystem. Ein Kalibrierzertifikat als Nachweis liegt der Lieferung bei. Auf dem Kalibrierzertifikat sind die Seriennummern des Sensors und der Elektronik angegeben, so dass eine Zuordnung Sensor-Elektronik jederzeit möglich ist.

Bei einem LVDT dient der Anker, oft auch als Kern bezeichnet, für die Funktion des Sensors. In der Mitte des Messbereiches befindet sich der Kern mittig im Sensor. Hier wird eine Verlängerung benötigt, um den Anker zu bewegen. Bei der Stößelvariante montiert eddylab eine Kern und Kernverlängerung zu einem fertigen Stößel. Bei der Ankervariante ist der Kunde selbst für die Fertigung einer geeigneten Verlängerung verantwortlich. Hierbei ist unbedingt darauf zu achten, dass das verwendete Material nicht ferromagnetisch ist.

Nein. Für Temperaturen über 120°C wird die „Hochtemperatur-Option“ (H) benötigt, die immer mit einem Kabelausgang gekoppelt ist. Das verwendete Kabel besteht in diesem Fall aus temperaturbeständigem Teflon (PTFE).

LVDT-Sensoren eignen sich gut für den Unterwassereinsatz, falls die entsprechende Option für die Schutzklasse gewählt wird. Für eine höhere Druckwasserbelastung gibt es weitere Optionen zur Abdichtung des Sensors. Die Ausführung „Federtaster“ ist jedoch nur bedingt unterwassertauglich. Für den Anschluss muss ein fester Kabelabgang gewählt werden. Eine Steckerausführung am Sensor ist nicht möglich. Als kundenspezifische Bauform ist die Integration einer Steckverbindung im Kabel möglich, die unter Wasser getrennt und gesteckt werden kann.

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